Bericht vom Sommer Stammtisch der GAL am 10.8.2026 bei Marktplatz 10 – die Bar & Kultur
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde – es gab neue Besucher – war unser erstes Thema aufgrund der
aktuellen Hitzeperiode, die Folgen der Klimakrise in der Stadt. Die Temperaturen in den alten
Gebäuden der Stadtverwaltung werden zunehmend unzumutbar und es wird über eine
Klimatisierung trotz Denkmalschutz diskutiert. Sehr wichtig wäre es, nicht nur die Anlagekosten,
sondern auch die Folgekosten zu beachten, dieses Prinzip wird bei der Villa Griesinger jetzt
erstmals mit dem neuen Stadtbaumeister beachtet. Positiv – das Schulzentrum bekommt jetzt
endlich die von der GAL seit langem geforderte Photovoltaikanlage und in der Stadtmitte sollen 2
Trinkwasserbrunnen installiert werden. Es muß mit dem housekeeping überlegt werden, wie
Schulen und Verwaltung über Nacht besser gelüftet und gekühlt werden können.
Als nächstes kam das Drama Schäferweg zur Sprache, deren Bewohner für sehr lange Zeit ihre
Tiefgaragen nicht benutzen können. Es ist noch ein Projekt des ehemaligen Stadtbaumeisters, bei
dem zahlreiche unvorhergesehene Herausforderungen aufgetreten sind, was auch beim ehemaligen
Mall-Gelände der Fall ist, welches jetzt aber ab September für Flüchtlinge als Folgeunterkunft mit
größeren und kleineren einfachen Wohneinheiten bewohnbar sein soll.
Das Drama der Stadt – und vieler anderer Gemeinden – statt 14 Millionen Gewerbeeinnahmen
werden 2026 nur 7 Millionen eingenommen. Aufgrund geänderter Gesetze dürfen Firmen ihre
Gewinne anders verrechnen und können Gewerbesteuer aus alten Jahren sogar zurückfordern.
Die Stadt kann nicht soviel einsparen, selbst wenn in Rente gehende Boomer nicht ersetzt werden
und jetzt immer mehr digitalisiert wird.
Was den Energiestandort Markgröningen anbelangt, wurde gesagt, die Großspeicher in der
Umgebung des Umspannwerks beim Aichholzhof sind weiter in Planung und die ersten sollen bis
2029 in Betrieb gehen. Zudem ist in der Stadt ein carsharing Projekt im Anlauf.
Was gibt es Neues zum Schäferlauf ? Der VFB Stand von 2025 kommt leider nicht mehr, da dem
VFB Stuttgart der Aufwand zu groß ist. Dafür gibt es aber wieder einen Schafstand mit lokalen
Produkten. Das Sicherheitskonzept 25 war sehr erfolgreich und wird 2026 übernommen, auch wenn
es teuer war. Die wirklichen Kosten des Schäferlaufs sollten besser kommuniziert werden, da der
Marketingeffekt für die Stadt ohne den Schäferlauf unbezahlbar wäre. Die Vereine haben wirklich
niedrige Standkosten und können vor allem die immens wichtige Jugendarbeit ohne den Schäferlauf
niemals finanzieren. Deshalb wird ein Schäferlauf nur alle 2 Jahre abgelehnt, aber ein
Verbesserungsvorschlag wäre am Montagabend eine Lasershow anstatt des Feuerwerks, was viele
Vorteile hätte.
Das waren nur die Hauptpunkte unserer anregenden Diskussionen und wir freuen uns schon auf den
Stammtisch im Herbst am 19. Oktober.